SCHREBERS Er.de GARTENFORUM - Tipps für Garten- und Blumenfreunde

BalkonblumeBalkonbepflanzung

Auswahl der Pflanzen

In den Gartenbaubetrieben gibt es eine unüberschaubare Artenvielfalt an Sommerblumen. Wichtig ist, dass die Pflanzen zueinander passen. Farbe, Bodenansprüche, Ansprüche an Licht- und Luftverhältnisse müssen übereinstimmen.

Jahreszeiten

Pflanzen
Siefmütterchen, Primeln und Bellis dürften die ersten Frühlingsblüher sein. Aber auch Zwiebelgewächse lassen sich im Balkonkasten antreiben.

Pflegen
Je nach Pflanzenart werden die Ansprüche sehr unterschiedlich sein, ebenso die Anfälligkeit gegen Schädlinge und Schadorganismen.

Winter
Kieferzweige und Kleingehölze wie z.B. Erika carnea, Erica gracilis, Calluna vulgaris eignen sich für die Winterbepflanzung

Kulturansprüche

Frisch ausgepflanzte Sommerblumen in den ersten Tagen vor praller Sonneneinstrahlung schützen

Bodenbedürfnisse

Da es sich bei Balkonkästen um relativ kleine und in sich abgeschlossene Behältnisse handelt (geringer Bodenvorrat), sollte die Erde vergießfest und strukturstabil sein (Blumenerde mit hohen mineralischen Anteilen). Zum Düngen eignen sich besonders mineralische Langzeitdünger (Depotdünger).

Für erfolgreiches Gärtnern im Balkonkasten sind ein paar Regeln zu beachten:

1. Der Standort

Überlegen Sie sich vor dem Kauf der Pflanzen, wo Sie Ihre Kästen anbringen möchten und welche Lichtverhältnisse dort herrschen. Kräftige Farben wie gelb und rot sehen in voller Sonne besonders schön aus. Pastelltöne wie rosa oder hellblau leuchten auch im Schatten noch prächtig und sind deshalb eine gute Wahl, wenn man seinen Balkon meistens abends nutzt.

Vor allem wenn Sie einen Südbalkon besitzen, müssen Sie spätestens im Sommer sehr regelmäßig und ausreichen wässern. Es gibt Balkonkastensysteme, die einen Wasserspeicher beinhalten. Er erlaubt es, die Pflanzen auch einmal länger als drei Tage ohne ständige Pflege zu lassen. Mit diesem Gießwasserdepot kann auch Flüssigdünger verabreicht werden.

2. Die Pflanzung

Ein Balkonkasten sollte Löcher besitzen, durch die das überschüssige Gießwasser ablaufen kann. Die meisten Pflanzen mögen keine Staunässe. Wenn ihre Wurzeln zu lange im Wasser stehen, gehen sie ein. Füllen Sie auf den Boden des Kastens zuerst eine Schicht aus Kies oder Tonkügelchen. Erst dann kommt die Blumenerde. Diese Drainageschicht ist wichtig, damit das Wasser wirklich vollständig durch die Bodenlöcher ablaufen kann.

Beim Pflanzen gilt: Die größeren Blumen nach hinten, die kleineren nach vorne. Sie können gerne die gleichen Pflanzen mehrmals in einen Kasten setzen. Allerdings: Nicht unbedingt in einer festen Reihenfolge, dann sieht Ihr Kasten weniger streng geordnet aus.

3. Nach der Blüte

Nach der Blüte können viele Frühjahrsblüher in den Garten gepflanzt werden. Sie blühen dann im nächsten Jahr dort wieder. Achten Sie darauf, dass die Blätter von Zwiebelblumen wie Tulpen und Hyazinthen vollständig verwelken können, schneiden Sie diese nicht ab, bevor Sie sie auspflanzen. Denn über die Blätter gelangt die Energie in die Zwiebel zurück, die die Pflanze im nächsten Frühjahr für die Blüte benötigt.

VORSICHT VOR NACHTFRÖSTEN!

Noch kann es nachts empfindlich kalt werden. Nicht alle Pflanzen können Frosttemperaturen ohne Schaden überstehen. Stellen Sie deshalb Ihre Balkonkästen nachts an einen geschützten Platz oder decken Sie die Pflanzen mit Folie ab.



Igel mit langen Zweigen
Igel mit Spaten
Igel mit Daumen nach oben
Igel mit Sack über der Schulter
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