SCHREBERS Er.de GARTENFORUM - Tipps für Garten- und Blumenfreunde
Bodenanalyse
Was soll eine Bodenprobe aussagen?
Bei der Bodenanalyse wird zunächst die Bodenart bestimmt, z.B. : IS = lehmiger Sand, hS = humoser Sand usw. Desweiteren wird der pH-Wert untersucht - also der Säuregrad des Bodens. Außerdem wird das Vorhandensein von Nährstoffen geprüft, insbesondere Phosphor, Kali sowie einige Spurenelemente.
Wie wird eine Bodenprobe entnommen?
Man benötigt dazu:
einen Spaten
einen Löffel (kein Aluminium - der Abrieb könnte die Probe beeinflussen)
eine Plastiktüte mit Aufkleber
An 10 unterschiedlichen Stellen im Garten werden die Proben entnommen. Zunächst wird mit dem Spaten eine dünne Schicht von 2-3 cm Oberboden abgekratzt und beiseite gelegt, da dieser Boden durch Fremdeinwirkung verunreinigt sein könnte. Dann führt man mit dem Spaten einen senkrechten Einstich in den Boden aus und hebt die Bodenscholle heraus. Mit einem Löffel wird nun an der senkrecht stehengebliebenen Wand von unten nach oben schabend auf ganzer Länge ein Löffel voll Boden entnommen.
Die so gewonnenen 10 Proben werden gut durchgemischt und 250 Gramm davon in eine Plastiktüte/Gefrierbeutel gefüllt. Das Etikett auf der Plastiktüte muss folgende Angaben enthalten: - Name und Adresse des Absenders - Bezeichnung der Probe (z.B. Gemüseland, Rasen, Staudenbeet) - die Bitte an das untersuchende Institut, eine Düngungsempfehlung in g/m2 auszuweisen.
Ganz wichtig: den Absender nicht auf Papier schreiben und mit dem Boden in die Tüte stecken! Es ist später nichts mehr zu lesen!
Wo wird untersucht?
Bodenuntersuchungsdienst LUFA, Gutenbergstraße 75-77, 24116 Kiel. Kosten: ca. 8,18 € (ohne Gewähr)